Großes Kino für kleine Filmkritiker: Ausflug ins Filmforum NRW
Manchmal braucht es gar keinen roten Teppich, um echtes Kinofeeling zu erleben! 17 neu-gierige Kinder, ein dunkler Kinosaal und vier spannende Kurzfilme reichen völlig aus.
Genau das durften wir am Freitag, den 24. April, im Filmforum NRW erleben.
Pünktlich um 09:15 Uhr begann unser Ausflug in die Welt des Films – und was für eine Reise das war! Auf dem Programm standen vier liebevoll ausgewählte Kurzfilme aus verschiedenen Ländern, die nicht nur unterhielten, sondern auch zum Staunen, Lachen und Mitdenken einluden.
Da flatterten zunächst Vögel aus Neuseeland über die Leinwand, gefolgt von einer äußerst unterhaltsamen Hühnerschar, die für viele Lacher sorgte. Musikalisch wurde es dann mit einem charmanten Schneckenfilm auf Spanisch: ein kleines Kunstwerk, das bewies, dass man nicht viele Worte braucht, um große Geschichten zu erzählen. Den krönenden Abschluss bildete die norwegische „Aufräum-Rallye“, die bei unseren Kindern besonders gut ankam; vielleicht, weil sie ein Thema aufgriff, das ihnen… nun ja, nicht ganz unbekannt ist. Begleitet wurde das Programm von einer wunderbar kindgerechten Moderation, die immer wieder zum Mitmachen einlud. So wurde aus passivem Zuschauen schnell ein lebendiges Gemeinschaftserlebnis. Und wie es sich für echte Kinokenner gehört, durften die Kinder am Ende selbst abstimmen: Welcher Film war der beste? Die Entscheidung fiel, mit deutlicher Mehrheit, zugunsten der „Aufräum-Rallye“. Ein klarer Publikumserfolg! Natürlich durfte auch die klassische Kinopause nicht fehlen: Kleine Snacks sorgten für neue Energie und rundeten das Erlebnis perfekt ab.
Doch damit war unser Ausflug noch nicht zu Ende. Im Anschluss ging es auf eine kleine Entdeckungstour rund um den Dom, wo es noch einmal viel zu sehen und zu bestaunen gab. Zwischen großen Eindrücken und kleinen Abenteuern verging der Vormittag wie im Flug.
Unser Fazit: großes Kino, begeisterte Kinder und ein Ausflug, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vielleicht wächst hier ja gerade die nächste Generation großer Filmkritiker heran – wir hätten da schon einige vielversprechende Kandidaten.